Haargummi-Trick kann für ein harmonisches Familienleben sorgen.

Die dreifache Mutter Kelly Holmes aus Austin in Texas macht eines Tages eine erschreckende Entdeckung und verändert daraufhin ihr Leben und das hunderttausender anderer Eltern – mit fünf Zopfgummis!

Ohne darüber nachzudenken und ohne wirklich triftigen Grund behandelt sie ihre mittlere Tochter (3 Jahre) oft unfair. Die Situationen, die sie in einem Artikel schildert, dürften allen Eltern bekannt sein: Die Dreijährige kritzelt zum Beispiel einmal Plüschtiere und Teppiche mit einem wasserfesten Stift voll. Oder lässt ihre Schuhe mitten im Flur stehen, sodass die Mama mit dem Baby im Arm fast hinfällt. Durchaus verständlich – und das wird (fast) jeder bestätigen können –, dass die Mama in solchen Situationen manchmal kurzerhand den Kopf verlieren kann, barsch reagiert und nicht hinterfragt, wie das Kind die Schimpfe wahrnimmt oder wie die Kleine die Situation sieht.

Doch an einem Tag durchzuckt Kelly eine Erkenntnis – gepaart mit einer Idee, die ihr Leben verändern wird. Sie will die Kleine nicht ausschimpfen, sondern friedlich und verständnisvoll mit ihr leben. Deshalb greift sie zur Großpackung mit Haargummis.

Die Idee: Immer wenn sie bei den Kindern ist, macht sie sich fünf Haargummis an den linken Arm. Wichtig dabei: Ist sie außer Haus, schläft sie oder ist sie aus sonstigen Gründen nicht bei den Kindern, nimmt sie sie ab, damit kein Gewöhnungseffekt einsetzt und sie die Haargummis, wenn sie sie umhat, immer bemerkt.

Sobald sie einem Kind gegenüber laut wird oder es auf irgendeine Art unfair behandelt, nimmt sie ein Haargummi und stülpt es auf den rechten Arm. Ziel ist es, am Abend alle 5 Zopfhalter noch am linken Arm zu tragen.

Sie kann die Zopfgummis auch „zurückgewinnen“, muss für ein Gummi aber den Kindern gleich fünf Mal etwas Gutes tun – das können Umarmungen sein oder auch größere Dinge; sie hat eine ganze Liste an Möglichkeiten zum Download bereitgestellt.

Selbst wenn die Methode in der Theorie nicht bahnbrechend klingt – Kelly ist begeistert, denn sie merkt, wie dieser simple Trick das Familienleben gleich auf mehrere Arten verbessert hat – und das seit Monaten schon.

Dadurch, dass sie nun viel mehr über die jeweilige Situation nachdenkt, statt reflexartig zu meckern oder zu befehlen, versteht sie die kindliche Sicht auf die Dinge besser. Das Kind wiederum fühlt sich verstanden und zeigt in diesem Fall deutliche Verhaltensänderungen:

  • Die Kleine nimmt den Geschwistern nicht mehr die Spielsachen weg.
  • Sie reagiert nicht mehr so empfindlich auf kleine Unstimmigkeiten und Missgeschicke.
  • Bei an sie gerichteten Bitten oder Anordnungen geht sie viel mehr auf diese ein.

Kurzum: Das Kind fühlt sich respektiert und zeigt dadurch auch mehr Respekt.

Das mag für viele in der Theorie selbstverständlich klingen – aber ganz ehrlich: Im Alltag ist es oft der Fall, dass man in bestimmten Situationen einen schärferen Tonfall anschlägt, ohne böse sein zu wollen. Wenn der Trick mit den Zopfgummis wirklich hilft, ist er doch auf jeden Fall einen Versuch wert. Kellys ihr Modell geht jedenfalls rasant um die Welt. Sie sagt: "Mehr als 500.000 Eltern haben davon schon gelesen, und jeden Tag höre ich viele Geschichten von anderen Eltern, wie sehr ihnen der Zopfgummitrick geholfen hat.“  Insofern alles richtig gemacht, denn mit einem harmonischen Miteinander wird das Familienleben unendlich schöner.

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