Gesunde Nascherei: 8 Gründe mehr schwarzes Lakritz zu essen.

Für manche ist Lakritz eine unglaublich leckere Süßigkeit, für andere eine ausgesprochene Scheußlichkeit. Die Nascherei spaltet seit jeher die Gemüter - man liebt es, oder man hasst es. Doch für diejenigen, die schwarzes Lakritz gern naschen, gibt es nun wunderbare Neuigkeiten: Die Süßigkeit ist nämlich gar nicht mal so ungesund, wie es so manch einer vielleicht vermuten würde.  

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Für den positiven gesundheitlichen Effekt solltest du natürlich nicht eine ganze Packung täglich essen, sondern nur ein paar Stücke. Denn die schwarze Nascherei, die aus dem Wurzelextrakt des Süßholzes gewonnen wird, steckt voller Nährstoffe und Vitamine. Vielleicht überzeugen die folgenden 8 gesundheitlichen Vorteile ja auch so manchen Lakritz-Feind, der verhassten Leckerei doch noch eine Chance zu geben und sie eventuell sogar mögen zu lernen. 

Du solltest jedoch deglycyrrhiziniertes Lakritz (DGL-Lakritz), also welche ohne Glycyrrhizin bevorzugen, da zu viel von diesem Stoff zu diversen Nebenwirkungen führen kann. 

1. Zahngesundheit erhalten

Die Süßholzwurzel hat natürliche antibakterielle und antifungale Eigenschaften, sodass Bakterien zuverlässig abgetötet werden. Daher kannst du mit Lakritz deine Mundflora gesund halten und Zahnkrankheiten effektiv vorbeugen. Wenn du noch eine Weißheitszahn-Operation vor dir hast, kannst du nach der OP Lakritz-Extrakt zum Gurgeln verwenden, um Entzündungen vorzubeugen und die Schmerzen zu lindern. 

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2. Sodbrennen loswerden

Lakritz ist ein beliebtes Hausmittel gegen Sodbrennen. Da mehr Schleim im Magen und in der Speiseröhre produziert wird, wirst du weniger Aufstoßen müssen. 

3. Nebennieren in Schwung bringen 

Viel Stress kann dazu führen, dass die Nebennieren zu viel Cortisol produzieren. Dadurch werden die Nebennieren stark belastet und es kann zu einer Nebennierenschwäche kommen. Lakritz kann dabei helfen, die Cortisolproduktion wieder zu regulieren. Natürlich sollte eine Nebennierenschwäche dennoch immer ganzheitlich (u.a. mit Stressreduzierung, Ernährungsumstellung) und unter ärztlicher Anweisung behandelt werden. 

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4. Geschwüre behandeln 

Lakritz kann dabei helfen, die Schmerzen bei Geschwüren im Mund, den Lippen, der Zunge und im Hals zu lindern. Sie tötet die Bakterien ab und betäubt die Wunde. Auch bei einem Magengeschwür kannst du Lakritz als SOS-Maßnahme einsetzen, da dadurch mehr Schleim produziert wird, was die Schmerzen lindert.

5. Gastritis-Beschwerden lindern

Bei einer Gastritis ist die Magenschleimhaut entzündet. Das äußert sich oft durch ein Völlegefühl, Magenschmerzen und Übelkeit. Süßholz hilft dabei, die Magenschleimhaut zu beruhigen und die Entzündungen abklingen zu lassen. Dennoch ist dies nur eine erste Hilfemaßnahme und du solltest dich möglichst zügig an einen Arzt wenden, wenn du die Symptome einer Gastritis bei dir bemerkst. 

6. Besser Durchatmen  

Wenn du unter Atembeschwerden leidest, sei es, weil du dich zum Beispiel mit einer Lungenentzündung herumplagst, kann dir Lakritz helfen. Wusstest du, dass Lakritz zur Tabakherstellung verwendet wird? Das liegt daran, dass Lakritz den Körper dazu bringt, Bronchodilatatoren zu produzieren. Diese öffnen die Lunge, sodass der Rauch besser inhaliert werden kann. Daher kannst du Lakritz dazu verwenden, besser durchzuatmen. 

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7. Immunsystem stärken

Wer regelmäßig Lakritz isst, schützt sich möglicherweise vor Erkältungen und anderen Krankheiten, die mit einem geschwächten Immunsystem einhergehen. Durch den Konsum von Lakritz werden im Körper nämlich mehr Interferone produziert - das sind immunstärkende Glykoproteine, die die körpereigenen Abwehrkräfte unterstützen. 

8. Halsschmerzen beseitigen

Lakritz ist ein wichtiger Bestandteil vieler Hustentabletten und Hustensäfte. Kein Wunder, denn die Süßigkeit lindert effektiv lästige Halsschmerzen, die oft auch bei starkem oder chronischen Husten auftreten. Die schleimfördernden Verbindungen des Lakritz' setzen sich im Hals ab und schaffen so Abhilfe gegen die Schmerzen. 

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Wenn du diese Beschwerden hast, solltest du also auf jeden Fall Lakritz ausprobieren - vielleicht schmeckt es dir dann sogar, auch wenn du es bisher nicht mochtest. Achte immer darauf, DGL-Lakritz zu verwenden, da in der herkömmlichem Ware aus dem Supermarkt oft gar kein echtes Lakritz enthalten ist! 

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