8 funktionierende Hausmittel gegen Syndrom der ruhelosen Beine.

Viele Menschen kennen es: Nach einem langen Tag legt man sich abends ins Bett und freut sich auf den wohlverdienten Schlaf. Doch plötzlich verkrampft sich das Bein und führt zu starken Schmerzen, die Schlaf unmöglich erscheinen lassen. Doch woher kommen die Krämpfe? In der Tat gibt es viele Gründe und Ursachen, die zu den unangenehmen Schmerzen führen können. Wir verraten dir, woher die Schmerzen kommen und wie du sie lindern kannst.

1. Dir ist nachts zu kalt
Dies ist in der Tat eine zweischneidige Sache, denn eigentlich ist es besser für den Schlafrhythmus, wenn es im Raum nicht allzu warm ist. Am Besten hältst du das Fenster leicht geöffnet (natürlich nicht, wenn es draußen eiskalt ist) und achtest darauf, dass deine Beine unter der Decke sind. Es ist noch nicht genau geklärt, warum kalte Beine zu Krämpfen führen, einige Theorien gehen davon aus, dass sich die Muskeln zusammenziehen und die Krämpfe durch schlechtere Durchblutung entstehen. 

2. Sport
Natürlich ist es wichtig, regelmäßig Sport zu treiben und auf sich zu achten. Generell sind gestärkte Muskeln auch weniger anfällig für Krämpfe, doch in den Stunden direkt danach, kann es manchmal zu Verkrampfungen kommen, wenn du dich nicht richtig dehnst. Bei der nächsten Sport-Einheit kann es dann zu einem weiteren Krampf kommen.

3. Wassermangel
Wenn dein Körper dehydriert ist, neigt er auch zu Krämpfen. Und da die Beine zu den größten Muskeln gehören, sind sie besonders anfällig. Wenn du beim Sport oder durch heißes Wetter schwitzt und nicht ausreichend trinkst, verkrampfen sich die Muskeln. Wenn du stark schwitzt, solltest du zudem darauf achten, Elektrolyte in Form von Sportgetränken oder mit Zucker und ein wenig Salz angesetzte Getränke zu dir zu nehmen.

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4. Den ganzen Tag stehen
Menschen, die beruflich den ganzen Tag stehen, sind besonders gefährdet, denn ihre Beine sind einer steten Belastung ausgesetzt. Wenn jetzt noch Schuhe mit Absatz dazu kommen, ist es klar, dass die Beine irgendwann Ärger machen. Hier hilft, so oft wie möglich Sitzpausen einzulegen und hohe Absätze zu vermeiden.

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Hier verraten wir noch andere Tricks, die ganz allgemein Krämpfen vorbeugen und helfen können, sie gar nicht erst entstehen zu lassen:

Iss eine Banane
Sogar Leistungssportler schwören auf diesen natürlichen Kick. In Bananen steckt sehr viel Magnesium, welches den Muskelaufbau unterstützt und sehr dazu beiträgt, dass dein Körper sich nach dem Sport wieder erholt. Und lecker sind sie noch dazu!

6. Ein Stück Seife
Dieser Trick mag ein wenig mysteriös klingen, doch es funktioniert tatsächlich. Versuche einmal ein Stück Seife zwischen Bettlaken und Matratze zu legen. Es klingt total unglaublich, doch Tausende schwören darauf

7. Eine warme Dusche
Dies geht in die gleiche Richtung wie das Aufwärmen vor dem Sport. Wenn deine Muskeln warm sind, erweitern sich die Gefäße und es wird mehr Blut und Sauerstoff in die Muskeln transportiert. Daher kann ein heißes Bad oder eine warme Dusche sehr gut gegen Krämpfe helfen. Am Besten funktioniert es mit zusätzlichen Dehnübungen.

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8. Gurkensaft
Viele werden es zuerst eklig finden, doch der Saft von eingelegten Gurken ist richtig gut für dich. Der Grund steckt in den oben genannten Elektrolyten. Der Saft von eingelegten Gurken ist nämlich voll davon. Die Mischung aus Salz, Essig und Zucker ist die ideale Mischung, um den Elektrolyt-Haushalt wieder auf Vordermann zu bringen.

Wow, das mit der Seife klingt ja echt ein bisschen sonderbar. Doch wenn du diese Tipps befolgst, sollten fiese nächtliche Krämpfe bald der Vergangenheit angehören.

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